Die Sax Mündungsbremsen in Ihren verschiedenen Ausführungen reduzieren den Rückstoß der Waffe beim Schuss je nach Kaliber und Ausführung um bis zu 60%. Diese konstruktionsbedingte Wirkung wird dadurch hervorgerufen, dass beim Austritt der Pulvergase an der Laufmündung durch die Mündungsbremse eine Aufteilung des Gasstrahls erfolgt. Ohne Einsatz einer Mündungsbremse tritt der Gaststrahl gerade nach vorn aus und schiebt die Waffe mit aller Kraft gerade nach hinten in die Schulter des Schützen. Die Mündungsbremse hingegen teilt den Gasstrahl auf und leitet diesen in mehreren Teilstrahlen seitlich durch die Bohrungen der Mündungsbremse. Beim seitlichen Durchgang der Gase durch die Bohrungen wirken die Gase an den Wandungen der Bohrung und ziehen die Waffe wieder nach vorn, wirken also dem Rückstoß entgegen. Durch den reduzierten Rückstoß fällt dem Schützen das Schießen leichter und er trifft präziser sein Ziel. Das sogenannte „Mucken“ bleibt weitgehend aus.